Testen Sie jetzt, ob Sie altersweitsichtig sind

Alterssichtigkeit trifft früher oder später jeden Menschen. Haben Sie das Gefühl, in der Nähe nicht mehr so gut sehen zu können? Finden Sie heraus, ob auch Sie schon erste Symptome von Alterssichtigkeit spüren und erfahren Sie, wie die Sehschärfe beim Optiker oder Augenarzt vermessen wird.

Treffen diese Aussagen auf Sie zu?

  • Sie sind über 45 Jahre alt.
  • Sie haben Schwierigkeiten, in der Nähe und die Texte in Zeitungen oder Zeitschriften scharf zu sehen.
  • Der Abstand zwischen Ihren Augen und Zeitungen oder Smartphone muss in letzter Zeit größer sein, damit Sie alles scharf erkennen.
  • Es strengt Ihre Augen an, wenn Sie längere Zeit am Computer arbeiten oder lesen.
  • Die Texte auf den Etiketten im Supermarkt oder Kleingedrucktes erscheinen Ihnen verschwommen.

Wenn Sie allem zustimmen können, sind Sie höchstwahrscheinlich alterssichtig und sollten Ihre Sehstärke von einem Augenarzt oder einem Augenoptiker überprüfen lassen. Ab ca. 60 Jahren schreitet die Alterssichtigkeit übrigens nicht mehr weiter fort. Eine Korrektur ist auch dann noch möglich, wenn keine anderen Gründe dagegen sprechen.

Waren Sie länger nicht bei einem Augenarzt?

Unser Tipp: Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Augen auch gleich untersuchen zu lassen. So sind Sie sicher, dass tatsächlich die beginnende Alterssichtigkeit (Presbyopie) Grund für Ihre Sehverschlechterung ist und nicht ein grauer Star oder eine andere Erkrankung dahinterstecken.

So wird die Sehschärfe ermittelt

Objektive Brechkraft Der Augenarzt oder Optiker vermessen Ihre Augen mit einem sogenannten Refraktometer. In dieses Gerät müssen Sie einfach nur mit jedem Auge hineinschauen, während es die Brechkraft jedes Auges vermisst. Bei vielen Geräten sehen Sie zum Beispiel einen bunten Heißluftballon und werden gebeten, diesen zu fixieren, während die Messungen durchgeführt werden. Außerdem werden Ihnen Buchstaben und Zahlenkombinationen in verschiedenen Größen gezeigt, die Sie ablesen sollen. Die Messungen der objektiven Brechkraft geben einen ersten Hinweis darauf, wie gut Ihre Sehkraft ist.

Frau sitzt hinter einem Phoropter, mit dem die subjektive Sehschärfe ermittelt werden kann.
Mit einem Phoropter wird die subjektive Brechkraft Ihrer Augen vermessen. Dabei ist Ihre Mitarbeiter gefordert.

Subjektive Brechkraft Die objektive Refraktion allein ist noch nicht aussagekräftig, es wird auch die subjektive Refraktion gemessen. Das geschieht mit einem Phoropter, der – ähnlich wie eine Messbrille – die Möglichkeit bietet, Brillengläser mit Abstufungen von 0,25 Dioptrien direkt zu testen, auch Gläser zur Korrektur einer Hornhautverkrümmung stehen dabei zur Verfügung.

Da es bei dieser Messung darum geht herauszufinden, mit welcher (Brillen-)korrektur Sie am besten sehen können, ist Ihre Mitarbeit notwendig. Auf Basis der objektiven Refraktion startet der Optiker oder Augenarzt mit einer Kombination von Gläsern, durch die Sie wie durch eine Brille schauen. Dann werden Ihnen Tafeln oder Zeichen in verschiedenen Größen gezeigt und Sie werden immer wieder gefragt, mit welcher Korrektur Sie besser sehen können. Das erfordert etwas Konzentration, da Sie am Ende mit entscheiden, welche Korrektur Sie benötigen.

Anschließend erhalten Sie Ihre Brillenwerte in Dioptrien. Ein positiver Wert bedeutet, dass Sie weitsichtig sind, ein negativer Wert steht für Kurzsichtigkeit. Da die Alterssichtigkeit die Flexibilität der Linse einschränkt, können tatsächlich Werte für die Ferne und die Nähe als Messergebnisse herauskommen. Die vom Augenarzt oder Optiker festgestellten Werte bilden die Basis für die von Ihnen benötigte Korrektur, um wieder scharf sehen zu können.

Ihre individuellen Sehanforderungen sind entscheidend

Welche Brechkraft Ihre Lesebrille, Gleitsichtbrille oder eine moderne Alternative haben sollte, hängt jedoch davon ab, in welcher Entfernung Sie damit sehen bzw. lesen möchten oder ob Sie z.B. überwiegend am Computer arbeiten. Vielleicht ist es für Sie ja wichtig, flexibel zwischen den Entfernungen, in denen Sie scharf sehen möchten, wechseln zu können. In einem solchen Fall benötigen Sie entweder eine Mehrstärkenbrille, eine Gleitsichtbrille oder z.B. eine bifokale oder multifokale Linse, die sich direkt in Ihrem Auge befindet und mit der Sie in verschiedenen Entfernungen scharf sehen können. Die Presbia Flexivue Microlens ist zum Beispiel eine solche Lösung.

Microlens

Erfahren Sie mehr über die Microlens, die moderne Alternative zur Lesebrille

Wenn Sie unabhängig von Lesebrille oder Gleitsichtbrille bleiben möchten, wäre die Microlens vielleicht etwas für Sie.

Lassen Sie sich von einem erfahrenen Augenarzt beraten

Wenn Sie sich für die Presbia Flexivue Microlens™ interessieren, dann lassen Sie sich unverbindlich von einem Augenarzt oder einer Augenärztin beraten, der/die die Presbia Flexivue Microlens™ einsetzt. Finden Sie jetzt einen Arzt oder eine Klinik in Ihrer Nähe.

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