Erweitern Sie Ihr Spektrum bei der Presbyopiebehandlung mit der Presbia Flexivue Microlens™

Die Microlens ist ein Hornhautimplantat aus hydrophilem Acrylat mit einem Durchmesser von 3,2 Millimetern. Es wird in einem ambulanten Eingriff in das nichtdominante Auge implantiert, in eine Hornhauttasche, die mithilfe eines Femtosekundenlasers geschaffen wurde.

Die Presbia Microlens ist eine effektive Behandlung für presbyope Patienten, die sich Unabhängigkeit von der Lesebrille wünschen. Geeignet ist die Microlens auch nach vorausgegangener LASIK, PRK oder nach Katarakt-OP, wenn monofokale Linsen implantiert wurden.

Das einzige refraktive Hornhautinlay zur Presbyopiekorrektur

Aufsicht und Seitenansicht der Microlens
Aufsicht und Seitenansicht der Microlens, in denen nur der refraktive Bereich hell dargestellt ist. Der Durchmesser beträgt 3,2 Millimeter.

Die Presbia Flexivue Microlens™ ist weltweit das einzige refraktive Hornhautinlay und stellt damit eine neue Option der Presbyopiebehandlung dar. Das Linsendesign ähnelt dem einer bifokalen Linse. Der äußere Bereich der Microlens hat die gewünschte Nahaddition, um den Nahvisus zu verbessern und ist in Abstufungen von jeweils 0,25 Dioptrien von +1,5 bis zu +3,5 Dioptrien verfügbar. Der zentrale Bereich des Hornhautinlays hat keine Brechkraft, damit der Fernvisus erhalten bleibt. Die Öffnung in der Mitte gewährleistet die Ernährung des Stromas.

Das Hornhautinlay bzw. Hornhautimplantat besteht aus hydrophilem Acrylat. Es hat einen Durchmesser von 3,2 Millimetern und 0,015 mm/15 µ Kantendicke. Die Dicke im Zentrum der Linse variiert je nach Stärke der Microlens.

Der Querschnitt durch die Microlens zeigt die Öffnung in der Mitte. Die blau dargestellte Zone hat keine Brechkraft, der äußere Ring hat eine variable Nahaddition.

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Effektiv, sicher und schonend: die Presbia Microlens

Die Presbia Flexivue Microlens™ wird nur in das nichtdominante Auge eingesetzt und ermöglicht den Patienten eine gute Sehkraft im Nah-, Zwischen- und Fernbereich, wobei es im behandelten Auge lediglich zu einer geringen Reduzierung des Fernvisus kommt. Beim binokularen Sehen bemerken die Patienten hingegen keine Einschränkung, wenn sie in die Ferne schauen. Bei 99 % der Patienten liegt eine Sehkraft von 100 % auf beiden Augen vor. Nebenwirkungen wie etwa bei einer Monovisions-Behandlung wurden nicht berichtet.

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Die Vorteile der Presbia Flexivue Microlens™

  • Die Linsenstärke wird individuell auf den Patienten abgestimmt.
  • Der Nahvisus wird verbessert.
  • Der beidäugige Fernvisus wird praktisch nicht beeinträchtigt.
  • Die Microlens wird nur in das nichtdominante Auge implantiert.
  • Der Eingriff erfolgt minimalinvasiv und schonend mit einem Femtosekundenlaser.
  • Es wird kein Hornhautgewebe entfernt.
  • Ein Austausch oder Entfernen der Microlens ist jederzeit möglich.
  • Nachdem es in das Hornhautstroma eingesetzt wurde, ist das Inlay kaum noch erkennbar.
  • Spätere Untersuchungen der Netzhaut und anderer Strukturen des Auges werden nicht beeinträchtigt.
  • Der Eingriff ist auch nach LASIK, PRK oder nach Katarakt-OP mit monofokalen IOLs möglich.

Die schonende Implantation mit einem Femtosekundenlaser

Der kurze Eingriff wird unter Lokalanästhesie durchgeführt. Mit einem Femtosekundenlaser wird eine Tasche im Hornhautstroma präpariert in einer Tiefe von ca. 280–300 μm. In diese wird die Presbia Flexivue Microlens™ mittels eines patentierten Inserters eingesetzt. Eine Naht ist nicht erforderlich, da die Tasche sich von selbst verschließt. Die Microlens verbleibt an ihrem Platz im Zentrum der Sehachse des Patienten.

Fachvortrag von Prof. Dr. Gerd U. Auffarth

Die Perspektive von Prof. Dr. Gerd Auffarth auf die Presbia Flexivue Microlens™ zur Behandlung von Alterssichtigkeit, medizinisch Presbyopie (Vortragsvideo in englischer Sprache). Gerd Auffarth ist Direktor der Augenklinik des UniversitätsKlinikums Heidelberg und Member of the Board bei Presbia. Den Vortrag hielt er im Mai 2017 anlässlich des ASCRS-Symposiums & Kongresses in Los Angeles, Kalifornien.

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Auf die Patientenauswahl kommt es an

Die richtige Auswahl der Patienten ist entscheidend für den Behandlungserfolg und die Patientenzufriedenheit. Die Microlens ist für folgende Patienten eine gute Option, wenn sie sich mehr Unabhängigkeit von der Lesebrille wünschen:

  • Presbyope Patienten zwischen 40 und 65 Jahren
  • Stabile Refraktion über die letzten 12 Monate (± 0,5 Dioptrien)
  • Lebensstil, der keine übermäßig hohen Anforderungen an das Sehen stellt
  • Augeninnendruck und biomikroskopische Untersuchung normal
  • Keine Augenerkrankungen
  • Gesunde Kornea mit einer Mindestdicke von 480 mikron
  • Nicht korrigiert auf die Ferne bei 6/7.5 oder besser
  • Oder korrigiert mittels LASIK oder PRK in einer Erstbehandlung (nicht gleichzeitig) auf 20/25
  • Pseudophake Patienten mit einer monofokalen Intraokularlinse

Schließen Sie Patienten aus, deren Seh- und Lesegewohnheiten sehr hohe Anforderungen an die Sehqualität stellen, wie z.B. die Nutzung von Teleskopen oder Mikroskopen sowie intensives Arbeiten am Computer über mehr als zwei Stunden täglich. Weitere Ausschlusskriterien besprechen wir gerne mit Ihnen, wenn Sie sich für die Behandlung interessieren. Wir beraten Sie gern.

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Testimonial für Microlens-Implantation bei Alterssichtigkeit und nach LASIK
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Nach meiner LASIK vor 15 Jahren kam nun die Alterssichtigkeit. Zum Glück erfuhr ich von der Microlens – das war genau das Richtige für mich.

— André S.

Vor rund 15 Jahren ließ André S. seine Kurzsichtigkeit lasern. Im Januar 2017 ließ er sich die Microlens einsetzen und ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Testimonial für Microlens-Implantation bei Alterssichtigkeit
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Bis vor zwei Jahren hatte ich sehr gute Augen. Daher empfand ich die Lesebrille als extrem lästig. Zum Glück ist sie mit der Microlens kein Thema mehr.

— Franka A.

Franka A. fühlte sich durch die Lesebrille am Computer, am Smartphone, beim Einkaufen und sogar beim Kochen sehr eingeschränkt. Mit der Microlens kommt sie im täglichen Leben ohne Lesebrille aus.

Testimonial für Microlens-Implantation nach grauer Star-OP.
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Nach meiner Operation des grauen Stars störte mich die Lesebrille mehr, als ich erwartet hatte. Mit der Microlens fühle ich mich wohl.

— Steffen K.

Vor der Operation dachte Steffen K. noch, dass er mit einer Lesebrille keine Probleme hätte. Doch mit der Zeit störte sie ihn jeden Tag, vor allem in der Freizeit. Die Implantation der Presbia Microlens fand er interessant, weil nur ein Auge behandelt werden muss und der Eingriff schonender ist als eine erneute Linsenoperation.

Vortrag von Dr. Florian Kretz über moderne korneale Inlays

In seinem Fachvortrag zum Thema 'Moderne Korneale Inlays' stellt Dr. Florian Kretz verschiedenerkorneale Inlays vor. Er hielt seinen Vortrag im Rahmen des Innovationssymposiums Augenchirurgie im Januar 2017 für Augenärzte in Düsseldorf. Dr. Florian Kretz ist Leiter der Augentagesklinik in Rheine.

Positiv: Die Ein-Jahres-Ergebnisse von Studien in Europa

Nach dem Inverkehrbringen erzielte die Klinische Studie der Presbia Flexivue Microlens aus dem Jahr 2012 generell positive Ergebnisse. Für die Studie wurde 70 emmetropen presbyopen Patienten aus Italien und Griechenland im Alter zwischen 45 und 60 Jahren die Presbia Flexivue Microlens™ in eine Hornhauttasche implantiert, die mithilfe eines Femtosekundenlasers präpariert wurde.

Im Verlauf von 12 Monaten verbesserte sich der durchschnittliche, unkorrigierte Nahvisus am operierten Auge von 20/110 vor der Operation auf 20/27 nach der Operation. Die Studie belegte weiterhin, dass beim binokularen Fernvisus keine signifikanten Veränderungen auftraten, obwohl der Fernvisus des operierten Auges einen Verlust von ca. zwei Zeilen auf dem Snellen-Diagramm zeigte. Bei allen Patienten wurde ein Monat postoperativ ein binokularer Fernvisus von 20/25 oder besser festgestellt.

Hohe Patientenzufriedenheit

Die Augenchirurgen Dres. Pallikaris und Fantozzi berichteten, dass innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten nach der Implantation keiner ihrer Patienten eine Visusverschlechterung erlebten. Es kamen auch keine schweren Nebenwirkungen vor.

Ein Jahr nach der Implantation der Microlens waren die Patienten mit dem Operationsergebnis und ihrer Sehqualität sehr zufrieden:

  • 97 % der Patienten berichteten, dass der unkorrigierte Nahvisus in ihrem behandelten Auge entweder gut oder ausgezeichnet war.
  • 97 % der Patienten berichteten, dass ihr unkorrigierter beidäugiger Fernvisus entweder gut oder ausgezeichnet war.

Klinische Daten über 12 Monate

Die multizentrische, über 12 Monate angelegte Post–Market Ex-U.S.-Evaluation (nachträgliche Klinische Analyse des Produktes nach dem Inverkehrbringen außerhalb der USA) zeigte gute Ergebnisse bei den Patienten und eine geringe Anzahl unerwünschter Nebenwirkungen nach der Operation.

  • Die durchschnittliche unkorrigierte, postoperative Sehschärfe (UCVA) in die Nähe betrug 20/27.
  • Keine signifikante Veränderung der UCVA in der Ferne.

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Fritz Hengerer beim AECOS Symposium 2017

Screenshot aus dem EyeTube-Video mit einem Portrait von Prof. Hengerer.
Prof. Dr. Fritz Hengerer spricht bei EyeTube über die Presbia Flexivue Microlens.

Anlässlich des Europäischen Symposiums 2017 des American European Congress of Ophthalmic Surgery (AECOS) stellte Prof. Dr. Dr. Fritz Hengerer die Presbia Flexivue Microlens vor. Prof. Hengerer ist leitender Oberarzt und stellvertretender Direkter der Augenklinik am UniversitätsKlinikum Heidelberg. Er präsentiert die Presbia Flexivue Microlens als Innovation, deren Besonderheit darin besteht, dass sie das einzige refraktive Hornhautinlay ist. Die Implantation verläuft ähnlich wie bei einem Laserverfahren, bei dem kein Flap, sondern nur eine Tasche geschnitten wird. In diese wird das Inlay eingesetzt. Prof. Hengerer berichtet über die Ergebnisse der Behandlung bei den in Heidelberg operierten Patienten. Eine Vorschau des Videos sehen Sie bei EyeTube. Um es in voller Länge sehen zu können, ist eine (kostenlose) Registrierung bei EyeTube erforderlich.

Die Presbia Flexivue Microlens ist geeignet für emmetrope presbyope Patienten und für presbyope Patienten, die bereits eine LASIK hatten.
— Prof. Dr. Dr. Fritz Hengerer

Fachartikel über neue Therapieoptionen der Presbyopie in 'Forum Sanitas'

Titelbild der Zeitschrift Forum Sanitas.

In der Ausgabe 3/2017 des Medizinmagazins Forum Sanitas erschien ein Fachartikel von Prof. Dr. Gerd U. Auffarth zur Presbyopiekorrektur. Darin stellt er neben drei anderen Korrekturmöglichkeiten auch die innovative Technologie der Presbia Microlens vor: als eine refraktive Mikrolinse als Hornhautimplantat.

Die Grundidee ist ein neuer und fortschrittlicher Therapieansatz: Das sogenannte fern-dominate Auge bleibt unverändert und übernimmt weiterhin die Sicht in die Ferne. In das andere, nah-dominante Auge wird die Mikrolinse eingesetzt.
— Prof. Gerd U. Auffarth

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Fachpublikation in der Ophthalmo-Chirurgie über refraktive intrakorneale Inlays

In der Ausgabe 4/17 der Ophthalmo-Chirurgie lesen Sie einen weiteren Fachartikel von Prof. Dr. Gerd U. Auffarth über „Refraktive intrakorneale Inlays zur Presbyopiebehandlung“. 


An dem Verfahren der kornealen Inlays ist besonders interessant, dass sie nur einseitig und minimal-invasiv durchgeführt werden.“ – Prof. Dr. Gerd U. Auffarth

In seinem Artikel wertet Auffarth die Daten von 193 Augen aus, bei denen in den ersten europäischen Studien die Flexivue Microlens implantiert wurde. Der Beobachtungszeitraum lag bei 6 Monaten.

Hier sind die Ergebnisse seiner Auswertung:

  • Die unkorrigierte Nahsehschärfe (UCNVA) stieg von präoperativ 0,76 logMAR auf 0,23 (1 Monat postoperativ), 0,20 (3. Monat) und 0,18 (6. Monat).
  • Der unkorrigierte Fernvisus (UCDVA) auf dem operierten Auge sank von präoperativ 0,13 logMAR auf 0,32 im 6. Monat.
  • Binokular blieb der UCDVA um 0,0 logMAR.
  • Das Microlens Inlay konnte die UCNVA um etwa 5 Zeilen verbessern.
  • Das UCDVA fiel monokular leicht ab, binokular gab es keinen signifikaten Abfall im Fernvisus.
  • Das Komplikationsprofil war gering im Vergleich zu anderen kornealen Inlays.

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Neue 18-Monatsergebnisse aus den USA

Die Ergebnisse der Studien, die im Rahmen des FDA-Zulassungsverfahrens in den USA durchgeführt werden, bestätigen im wesentlichen die der europäischen Zentren. Innerhalb von 18 Monaten nach der Behandlung verbesserte sich der durchschnittliche, unkorrigierte Nahvisus am operierten Auge von 20/80 präoperativ auf 20/25 nach der Behandlung. Im Vergleich zum präoperativen Nahvisus gewannen die Studienteilnehmer 5 Zeilen nach Snellen. In der Ferne kam es am behandelten Auge zum Verlust einer Zeile. Beim binokularen Fernvisus traten keine signifikanten Veränderungen auf. Alle Patienten hatten 18 Monate postoperativ einen binokularer Fernvisus zwischen 20/16 und 20/25. An der Studie nahmen in der ersten Phase 75 Probanden teil, in der zweiten Phase kamen weitere 346 Probanden hinzu.